Montag, 17. November 2014

16.11.2014 - Crimmitschau zu Gast in Hamburg

Sonntag, 16. November 2014 - 12.45 Uhr - Gameday! 
Zu Gast in Stellingen: ETC Crimmitschau  
Crimmitschau ist eine Art Fahrstuhlmannschaft. Der Spieler-Kader ist nach eigenen Aussagen zu klein und daher wird alle 1-2-3 Jahre der Rückzug aus der 2. Bundesliga in den Landesverband angetreten. In der bislang letzten Saison im Landesverband (2012/13) wurde Crimmitschau mit 37 Punkten aus 14 Spielen und einem Torverhältnis von 139:19 (!!!) Meister.  
Ich persönlich habe eigentlich keine besonders guten Erinnerungen an Spiele gegen Crimmitschau. Und das kann ich mit Zahlen belegen: 
30.10.2004 - Tdf. Strand - Crimmitschau 4-5
18.12.2004 Crimmitschau - Tdf. Strand 4-1
---
08.10.2005 Tdf. Strand - Crimmitschau 2-8
19.03.2006 Crimmitschau - Tdf. Strand 10-0
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09.02.2013 Crimmitschau - SG HSV/Tdf. Strand 9-0
23.03.2013 SG HSV/Tdf. Strand - Crimmitschau 1-9


An dieser Stelle mal ein großes DANKE an Alex Maischein, der auf seiner Seite www.frauen-eishockey.de ein wahres Füllhorn an Daten, Fakten und Statistiken bereit stellt! Echt tolle Arbeit! Ich hätte mich an diese Daten und Ergebnisse wirklich nicht mehr erinnern können...

Ich erinnere mich aber noch recht gut dran, dass wir im Februar 2013 mit ganz kleiner Besetzung (genaugenommen hatte der Kader damals genau Mindeststärke) die Reise nach Crimmitschau angetreten sind und unser Ziel damals lautete: Alles, was nicht zweistellig ist, ist gut! Das hatten wir mit dem 0-9 auch wie gewünscht hinbekommen - und die Stimmung auf der Rückfahrt war auch entsprechend gut. Aber das ist Vergangenheit - schauen wir auf das aktuelle Spiel. 

Obwohl wir ja durch die SG doch über einen eher großen Kader verfügen, war in der Kabine erstaunlich viel Platz. Die Gründe für die Absagen waren verschieden und auch allesamt nachvollziehbar - was aber nichts daran änderte, dass wir nur 11 Feldspielern und 2 Torhütern zum Heimspiel antraten. 

Es gab daher auch 2 Varianten von Aufstellungstafeln: 


Variante A
Variante B













Variante B hätte sicherlich bei Gegnern für reichlich Verwirrung gesorgt. Bei uns allerdings auch und so haben wir uns sicherheitshalber doch für die vertraut-gewohnte Variante A entschieden. ;-) 

Diesmal war ich Tor- und Karo Türfrau und ich stand auch gleich mitten im Trubel. Hatte ich mir angesichts des nasskalten Wetters beim Packen der Tasche am Vormittag noch überlegt, ob meine ausgewählte Sportwäsche ausreichen würde oder vielleicht doch noch ein zusätzliches Teil eingepackt werden müsse, war mir bereits nach wenigen Spielminuten klar: Jupp, das reicht vollkommen - und ist eigentlich auch schon fast zu viel. Egal, nützte ja alles nix. Das Spiel begann temporeich und beide Teams konnten sich Torchancen erspielen. In der 6. Minute jubelten meine Mitspielerinnen - warum auch immer, für mich war nichts ersichtlich. Dummerweise spielten die Gäste aus Crimmitschau in der (nicht abgepfiffenen) Situation weiter, schnappten sich die Scheibe und liefen 4 gegen 0 auf mein Tor. Weit und breit war kein blaues Trikot zu sehen...  Die Scheibe wurde dann einfach über meine Stockhand zum 0-1 ins Tor geschossen. Auch in der anschließenden Diskussion zwischen Trainern und Schiedsrichtern blieb es bei dieser Entscheidung. Ich denke, ich werde nie erfahren, was da los war. :( 
Egal - Mund abputzen und weiter machen. Und wie es weiter ging! Auch wenn Crimmitschau sich gute Chancen erspielte, konnten wir weitere Gegentore zunächst mit vereinten Abwehrkräften verhindern. Soweit schon mal ganz gut! In der 18. Minute zog Lara dann von der blauen Linie einfach mal ab und irgendwie fand ihre Bogenlampe tatsächlich den Weg ins Tor. YEAH! Ausgleich! Und es wurde noch besser: In der 19. Minute wurde Antje wieder zur Goalgetterin und erhöhte im Nachschuss auf 2-1. Wohooooo! 
Während wir nicht unzufrieden in die Kabine gingen, knallte in der benachbarten Gästekabine wohl mehr als nur die Tür... 

Auch im zweiten Drittel hielten wir tapfer mit und erst in der 36. Minute fiel der Augleich. Zwischenzeitlich war bei uns auch noch Silvie verletzt ausgefallen, so dass uns noch genau 2 Sturm- und 2 Verteidigungsreihen zur Verfügung standen. Dennoch wurde weiter um jede Scheibe gekämpft und mit dem 2-2 ging es in die zweite Pause. 

Ich persönlich hätte an dieser Stelle das Spiel auch gut und gern schon beenden können - ich war schweißgebadet und konditionell komplett durch. Aber noch waren 20 Minuten zu spielen - und so anstrengend dieses Spiel auch war: Es machte wahnsinnig viel Spaß! Also: Raus aufs Eis und weiter kämpfen! 

In der Pause hatte der Trainer der Gegner von 3 auf 2 Reihen umgestellt und liess eine Sturmreihe auf der Bank sitzen - was indirekt ja durchaus
ein Kompliment für uns war. In der 42. Minute musste Berit auf die Strafbank. Die Schiedsrichter hatten ein Beinstellen gesehen, für unsere Fans war es ein klarer Justizirrtum. Aber wie man es auch sieht - Crimmitschau nutzte diese Überzahlsituation aus und ging in Führung. Ich sah den Puck auf mich zukommen, bekam aber die Fanghang nicht schnell genug hoch - für Aussenstehende sah das wie folgt aus:

Jahaaaa... mag ja sein, dass das so aussah - aber die Scheibe war auch echt irre flatterig unterwegs! ;-(
In der 49. und in der 55. Minute fielen dann noch zwei weitere Tore für die Gäste - und mit 2-5 ging das Spiel dann zu Ende. 
Nach meinem Empfinden ist die Niederlage etwas zu hoch ausgefallen und wer weiß, was wir mit einem etwas größeren Kader erreicht hätten? 
Aber wie heißt es so schön: Hätte - hätte - Fahrradkette! 

Ändert also alles nix - wir rutschen durch diese Niederlage auf den 4. Tabellenplatz ab, können aber dennnoch mit erhobenem Haupt auf unsere Leistung zurück schauen und darauf aufbauen. 

Das kommenden Wochenende ist jetzt für uns spielfrei. Weiter geht es am Freitag, den 28.11. mit dem ersten Stadtderby der Liga. Um 20.00 Uhr laufen wir in Farmsen auf und gucken mal, was uns bei den FTV Crocodiles erwartet.  Und bis dahin werde ich meine müden, schmerzenden Knochen schonen - ich glaube, ich werde langsam zu alt für diesen Sport... ;-) 

Nachtrag: Bei HL-Sports findet sich jetzt auch der Spielbericht aus Sicht von Christian Schülling. Zum Lesen bitte hier entlang:
-> FLNO: Tapfere Beach Girls ohne Glück – Crimmitschau marschiert

Sonntag, 9. November 2014

08.11.2014 - Heimspiel gg. Indians - auch für mich (der GDL sei Dank)

Eigentlich, ja eigentlich hätte ich am gestrigen Samstag ein Meeting in Frankfurt gehabt - eigentlich wäre ich morgens um 6 mit dem ICE nach Frankfurt gefahren und abends um 19 Uhr wieder zurück - eigentlich. 
Doch bereits am Dienstag musste ich diese Reispläne hinterfragen, denn die GDL kündigte einen Lokführerstreik an. Am Donnerstag abend sollte dann der Ersatzfahrplan auf der Seite der Bahn einsehbar sein - demnach sollten aber alle Züge planmäßig fahren. Da konnte doch irgendwas nicht stimmen. Am Freitag morgen war ich schlauer. Von 5 Zügen, die morgens die Strecke HAM - FRA fahren sollten, waren 4 gestrichen. Und *tadaaaah* der Zug, für den ich inkl. Sitzplatzreservierung gebucht hatte, war tatsächlich der, der nicht gestrichen worden war. Bei der Rückfahrt genau das gleiche: Für den einzigen Zug, der im mir möglichen Zeitfenster fahren sollte, hatte ich tatsächlich Ticket und Platzreservierung. Vielleicht sollte ich Lotto spielen? Oder gar Brite werden um absurde Wetten mit irrsinnigen Gewinnen zu tätigen? ;) 

 Gut, also ich hätte meine Reise antreten können - doch dem Kollegen aus Rosenheim hatte man die Verbindungen gekappt und die Reise mit den Ersatzverbindungen hätte für ihn 6-8 Stunden gedauert. Dass er dazu keine Lust hatte, kann ich gut nachvollziehen. Unser Termin wurde also auf Januar verschoben und ich hatte kurzfristig einen freien Samstag. Auch nicht so schlecht, immerhin stand abends ein Heimspiel auf dem Plan. Die Indians aus Hannover baten um 18 Uhr in Stellingen zum Tanz und so konnte ich entgegen meiner Planung doch dabei sein.


Wie abgesprochen hütete Karo das Tor und ich nahm auf der Bank Platz. Statt Torfrau war ich Türfrau - schon witzig, was so ein einzelner Buchstabe ausmachen kann. Danke für den Kalauer, @Thore, Thomas und "Le GackerHühn" ;)

Wir waren etwas früh zum Aufwärmen aus der Kabine gekommen und mussten vor dem Betreten der Eisfläche noch etwas warten. Schnell waren wir von einer Gruppe kleiner Kinder umringt, die uns neugierig anschauten und sich nur langsam an uns heran trauten. Doch nachdem die erste Scheu gefallen war, wurden eifrig Fragen gestellt: "Warum hast Du so komische Dinger an den Beinen?" "Wieso bist Du so dick angezogen?" "Warum seid Ihr nur Mädchen?" "Warum hat die neben Dir andere Beine?" und und und... doch das Highlight war, dass die Jungs und Mädchen testen konnten, wie dick meine Schienen sind. Kamen erst zaghafte Klopfer und vorsichtige Schläge, wurde später auch mal gegen die Schienen getreten - jedes Mal begleitet von der Frage "Tat das weh?" Nein - tat es nicht. Schade, dass ich keine Mitgliedsanträge für den HSV dabei hatte. Ich hätte wohl einige neue Eishockey-Spieler und -Spielerinnen werben können. 
Beim Aufwärmen hatte ich dannn ein kleines Ausrüstungsproblemchen und musste zum "Reifenwechsel" auf die Bank. Der Schnürsenkel, mit dem die Schienen an den Schlittschuhen befestigt werden, hatte sich gelockert und war unter die Kufe gerutscht. Es dauerte ein wenig, bis der "Schaden" behoben war - aber das war nicht weiter tragisch, denn Karo konnte die Zeit zum Aufwärmen ja optimal nutzten. 
Das Spiel begann und es war - um es mal freundlich auszudrücken - nicht unser bestes Spiel. Pässe kamen nicht an, es war kein Tempo im Spiel, die Positionen wurden nicht gehalten ... hmpf... Dennoch konnte uns Svea mit einem richtig geilen Treffer mit 1-0 in Führung bringen. 17. Minute: Berit passte die Scheibe, Svea nahm sie direkt an und zimmerte sie oben rechts in den Winkel - genau, wie gestern im Training noch geübt! Toll! Dummerweise fiel in der 20. Minute
 der Ausgleichtreffer und es ging mit dem 1-1 in die Kabinen. 

Im 2. Drittel wurde unser Spiel zwar etwas besser, aber eben nur etwas. Immer noch kamen zu viele Pässe nicht an, immer noch stimmte die Zuordnung auf dem Eis nicht, immer noch wurde zu langsam zurück gearbeitet und immer noch wurden die vorhandenen Torchancen nicht genutzt. Zum Haareraufen! :( Mit dem 1:1 ging es in die zweite Pause. 

Im letzten Drittel waren dann noch keine 2 Minuten gespielt, als ein eigentlich eher harmloser Indians-Schuss von einem eigenen Schläger unglücklich abgefälscht wurde und sich langsam hinter Karo ins Tor senkte... Rückstand - mistiger Mistmist! Immer bissiger wurden die Angriffe - aber leider wollte die Scheibe trotz guter und besserer Chancen nicht ins Tor gehen. Gut 5 Minuten vor Spielende stellten unsere Trainer die Reihen um. Statt mit 3 Reihen wurde nur noch mit 2 Reihen weiter gespielt und der Druck aufs Indians Tor weiter erhöht. Doch ... Rien ne va plus ... nix ging mehr. Es blieb beim 1-2 und die Indians konnten den ersten Saisonsieg bejubeln. 

 Weiter geht es jetzt bereits nächsten Sonntag. Am 16. November empfangen wir um 12.45 Uhr in Stellingen den aktuellen Tabellenführer aus Crimmitschau. Hoffentlich behält Yvonne Recht, wenn sie sagt, dass uns Spiele am Abend einfach nicht liegen. 
Also: Beste Hockeyzeit am Sonntag um Viertel vor Eins - und der Eintritt ist auch noch frei! Mehr geht nicht - oder vielleicht doch? Man weiß es (noch) nicht! Also: Schaut vorbei!

Freitag, 31. Oktober 2014

26.10.14 - Sekundenschlaf im ersten Drittel...

"Ab an den Strand" hieß es am letzten Sonntag. Heimspiel in Timmendorf. Das Wetter war gut, die Autobahnen waren frei und fast alle waren rechtzeitig in der Halle und bezogen die Kabine. 
Mann, war das voll! 

Zum Aufwärmen schnell eine Runde über den Parkplatz der Eishalle, dann das übliche Dehnen, Stretchen, Umziehen und Warm up auf dem Eis, begleitet von Freude über das Wiedersehen mit einigen Adendorferinnen, mit denen man in der Vergangenheit mal zusammen in einer Mannschaft gespielt hatte.

Zurück vom Eis hatten in der Kabine unsere fleißigen Trainer die Aufstellung schon wieder vorbereitet und ausgestellt:


Und dann ging das Spiel los - wir waren motiviert bis in die Haarspitzen, schließlich hatten wir im letzten Jahr beide Spiele deutlich verloren. Und vielleicht war genau diese Motivation unser Problem...
4. Minute - 0-1 - ein Nachschuss, den die freistehende Adendorferin nur einschieben brauchte
7. Minute - 0-2 - ein Abstauber, der Puck lag vor dem Tor und mein Bein war einfach nicht lang genug, um noch an die Scheibe zu kommen. 
13. Minute - 0-3 - ein Pass, blitzsauber "von hinterm Tor" gespielt, kam genau da an wo er hinsollte und konnte direkt verwandelt werden
 ... na schönen Dank auch! :( 
Zum Glück ging das Drittel dann ohne weitere Gegentore zu Ende und wir konnten uns in der Kabine nochmal sammeln und neu konzentrieren. 

Und siehe da: Im 2. Drittel spielten wir dann endlich auch Eishockey, setzten Adendorf unter Druck und gestalteten das Spiel offen. In der 28. Minute erzielte Antje den Anschlusstreffer, es stand somit nur noch 1-3 und wir spielten weiter fröhlich Eishockey. Doch in diesem Drittel wollten keine Tore mehr fallen - leider nicht für uns, doch zum Glück auch nicht für Adendorf.

Auch im letzten Drittel machten wir Druck, doch Adendorf liess sich nicht mehr überraschen und so entwickelte sich ein schnelles, hartes aber weitestgehend faires Spiel.Bei 44:27 konnte Adendorf auf 1-4 erhöhen, doch bei 44:36 schob Berit die Scheibe unter AEC-Torfrau Lili hindurch zum 2-4 ins Tor. Wir erspielten uns weiter gute Chancen doch das Glück wollte an diesem Tag einfach nicht unsere Freundin sein. Aber auch Adendorf traf nicht mehr - ich glaube dennoch, dass weder Lili (im Adendorfer Tor) noch ich uns über zu wenig Beschäftigung beschweren konnten. Es blieb bei der 2-4-Niederlage - einerseits unnötig, andererseits verdient. Wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn wir das 1. Drittel nicht verschlafen hätten. Doch hätte... hätte ... Fahrradkette. Nützt ja alles nix - Mund abwischen und weiter machen. 

Weiter geht es jetzt schon am 8. November, wenn uns die Indians aus Hannover in HH-Stellingen besuchen. Spielbeginn ist um 18 Uhr und der Eintritt ist wie immer frei. 

Hier noch ein paar tolle Fotos, die Marlene und Henrik beim Spiel gemacht haben:







Mittwoch, 22. Oktober 2014

19.09.14 - Der Spielplan sagt auswärts ... also auf nach Salzgitter!

Das nächste Spiel steht an - auswärts in Salzgitter, Spielbeginn Sonntag abend um 18:45 Uhr und die späte Rückkehr ist zwar nicht optimal - aber ich erinnere daran, dass wir in der letzten Saison am Sonntag morgens um 8 Uhr spielen mussten - und das ging in die Hose. Also: Carpe diem - nutze den Tag und starte erst am Nachmittag nach Salzgitter!
Und das mit dem Starten war schon so eine Sache... Wir trafen uns Sonntags um 14.30 Uhr Stellingen um uns auf die Autos zu verteilen - nein, anders: wir wollten uns um 14.30 Uhr treffen. Nicht nur, dass nahezu zeitgleich Freezers und HSV Fußballer Heimspiele in den Arenen am Volkspark bestritten, nein auch die Lokführer streikten an diesem Tag, so dass a) Menschenmassen zur Anfahrt die Autos nutzten und b) der HVV die Shuttlebusse zu den Arenen von der U-Bahn Station Hagenbek starten liess. Das Verkehrschaos rund im Hamburger Westen war also vorprogrammiert. 
Dennoch schaffte wir es, um 15.15 Uhr in Stellingen zu starten. Alle Taschen passten in die Autos, jeder Mitfahrer fand einen Sitzplatz und die Sonne schien auch. Mit einer Pause kamen wir dann nur leicht verspätet in Salzgitter an und lasen erstmal Hinweisschilder:


 Schild 1 leuchtet noch absolut ein. Bei Schild 2 setzt sofort das Kopfkino ein und ich stelle mir vor, wie jemand versucht, seinen Wagen mit in die (zugegeben recht großzügig geschnittenen) Kabinen zu bekommen. Aber gut, lassen wir das ... konzentrieren wir uns auf die wesentlichen Hinweisschilder, die selbst-mitgebrachten nämlich!



Dann kam das Standartprogramm: Warmlaufen, Dehnen & Stretchen, Umziehen, Konzentrieren und ab zum Warm Up aufs Eis. 
Direkt nach dem Warmschießen ging es mit dem Spiel los. Und wir hatten einen guten Start. 2 Minuten und 2 Sekunden waren gespielt, als Silvie goldrichtig vor dem Tor "rumlungerte", einen abgeprallten Schuss (Sarah hatte geschossen) aufnahm und ins Tor schießen konnte. JUBEL!:) Das Spiel lief weiter und nicht einmal 2 Minuten später stand Sarah goldrichtig. Bubi hatte geschossen, der Puck konnte von der Torfrau abgewehrt werden und landete direkt auf der Kelle von Sarah, die eiskalt verwandelte! 2-0! YEAH!
Die Spielerinnen von Salzgitter waren gefrustet, wir jubelten und der Trainer der Heimmannschaft nahm eine Auszeit um seine Mädels zu beruhigen. 
Wir behielten das Spiel denoch im Griff, aber Salzgitter kam auch einige Male gefährlich vor unser Tor. Interessant wurde es, als die Schiedsrichter dann anfingen, auf beiden Seiten Strafen zu verteilen. Bei uns musste Johanna für 2 Minuten wg. "sonstiger Vergehen" auf die Bank gehen. Eine gute Minute später folgte eine Gegnerin. Als Johanna wieder auf dem Eis war, musste Frauke wg. Frauencheck vom Eis. Doch auch Salzgitter sollte nicht in Überzahl spielen - eine weitere Spielerin der Heimmannschaft musste auf die Bank... Sprich: Beide Mannschaften hatten viel Platz auf dem Eis, konnten das aber nicht in zählbares ummünzen. 

An dieser Stelle nochmal ein ganz dickes SORRY an Johanna. Es tut mir echt leid, dass Du auf die Strafbank musstest, nur weil die Gegenspielerin über meinen Stock gefallen ist... ;) 

Mit der 2-0-Führung ging es in die Kabinen - und das war gut so! 

Uns war klar, dass Salzgitter sich nicht kampflos geschlagen geben würde. Und tatsächlich: in der 27. Minute wurde Gewusel und Durcheinander vor meinem Tor ausgenutzt und die Scheibe rutschte über die Linie - Anschluss, nur noch 2-1. 

Doch dabei sollte es nicht bleiben. In der 33. Minute steht Urda  richtig und stochert die Scheube zum 3-1 ins Tor. Und nur knapp 4 Minuten später machte Bubi es ihrer Schwester nach und erhöht auf 4-1. Schön so lange gestochert, bis die Scheibe drin war. Sauber - finde ich. Trainer Lutz hingegen spricht zufrieden von schmutzigen Toren .... Das versteh ich nicht... ;-) Aber egal: Wir führen und die Spielerinnen von Salzgitter sind stocksauer. 

Im letzten Drittel passiert nicht mehr besonders viel. Wir haben noch ein paar Chancen, Salzgitter schießt noch ein wenig auf das Tor, ich habe Glück bei einem Fanghand-Save (Oh wie ich es liebe, wenn die Fanghand kurz zuckt und die Scheibe darin zappelt ♡) und mit einem verdienten Auswärtssieg ist das Spiel beendet. 
Schnell ab unter die Dusche und dann nix wie weg und ab nach Hause. Winke winke! 
Auf der Autobahn erwartet uns strömender Regen, der aber zum Glück kurz vor Hannover endet. Der Rest der Fahrt vergeht dann schnell und um 23:30 kommen wir wieder in der schönsten Stadt der Welt an.

Das nächste Spiel dann nächste Woche - Sonntag, 26.10. um 18.00 in (Achtung!) Timmendorfer Strand gegen die Mädels vom Adendorfer EC. Auf geht's!

Und bevor es untergeht:  
HL-Sports.de berichtet auch über unser Spiel in Salzgitter 


Freitag, 17. Oktober 2014

16.10.14 - The Fog - Training des Grauens...

Donnerstag abend, Eisbahn Stellingen - 22.15-23.15 Uhr - eine  "ganz normale" Trainingszeit, die HSV Frauen gehen gemeinsam mit der 1c-Herrenmannschaft auf das Eis. 
Ja, es ist spät und ja, es ist bereits in dieser Jahreszeit recht schwierig, sich der Couchanziehungskraft zu widersetzen und die Fahrt nach Stellingen anzutreten. Und das wird nicht einfacher werden - je kälter es wird, desto verlockender ist die warme Stube. Aber dazu dann gegebenenfalls später mehr.

Auf jeden Fall fanden sich 9 Spielerinnen tapfer und pünktlich in der Kabine ein. Gemeinsam mit den Männern ging es dann aufs Eis - und ehrlich gesagt verloren sich aus meinem Blickwinkel dann die Spuren der anderen. Es war einfach zu warm und die Luft war zu feucht - und damit war es über dem Eis neblig - 
nein, es war sehr neblig! 

Blick von der Tribüne auf die Eisfläche - JA, es sind Spieler auf dem Eis! ;)

Von meinem Tor aus konnte ich beim Aufwärmen mit Mühe noch bis zur blauen Linie schauen, die von meinem Tor ca 22 m entfernt ist. (Abmessungen des Eishockey-Feldes) Im Laufe des Trainingsspiels verschlechterte sich die Sicht massivst und ich konnte noch ca 5 m weit klar sehen - danach kam der Nebel des Grauens. Nicht einmal die Spielerbank war vom Torraum aus sichtbar. Da war einfach nur nur ein wabernder, grauer Nebelschleier über dem Eis. Gelegentlich tauchten dann unangekündigt und überraschend Menschen vor mir auf - mal mit, mal ohne Puck. Mal in roten oder orangen Trikots (das waren die Guten, meine Mitspieler), mal in schwarzen und gelben Trikots (die Gegner). Wobei schwarz und rot auf die Distanz auch nicht auseinander zu halten waren. Da musste ich eher gucken, ob der Spieler mit Puck vorwärts (Gegner) oder ohne Puck rückwärts (Mitspieler) lief. Gelb und orange konnte ich hingegen einigermaßen unterscheiden.
Aber im Großen und Ganzen war das Training eher wie ein Hörspiel für mich: Das Klacken, wenn der Puck angenommen wurde, das Kratzen der Skates auf dem Eis, das Knallen, wenn der Puck an die Bande krachte und die Rufe, die den Feldspielern signalisierten, dass sie im Nebel auf einen Gegenspieler zuliefen. Spannend, was für Gedanken man sich macht, wenn man plötzlich kaum noch etwas sehen kann. Irgendwann war ich mir dann überhaupt nicht mehr sicher, ob der Nebel über dem Eis hing oder ob meine Kontaktlinsen mittlerweile beschlagen waren. Aber da ich meine Füße klar und deutlich erkennen konnte, konnte es ganz eindeutig nicht an den Linsen liegen. Ich hab auch kurzzeitig überlegt, ob es überhaupt jemandem auffallen würde, wenn ich das Tor einfach aufs Eis legen und schon mal zum Duschen in die Kabine gehen würde. Ich glaube, das hätte niemand gemerkt. ;) 

Nein, richtig Spaß hat das Training so nicht gemacht - vor allen Dingen dann, wenn plötzlich ein Schlagschuss von der (für mich ja nicht mehr sichtbaren) blauen Linie abgefeuert wurde, der nur überraschend dem Nebel auftauchte. Zum Glück war das die Ausnahme und es ist auch nichts passiert. Hoffentlich wird es bald richtig kalt, damit wir wieder mit klarem Blick über die ganze Eisfläche trainieren können.

Aber jetzt gilt es, die Augen erstmal auf das nächste Spiel zu richten: Sonntag, 19.9.2014 - 18.45 Uhr in Salzgitter! Auf geht's!

Montag, 13. Oktober 2014

11.10.14 - Der frühe Vogel gähnt ... und spielt trotzdem morgens um 10 Uhr auswärts Eishockey

Samstag morgen - 4.45 Uhr - der Wecker klingelt ... 
warum? Nun, um 6 Uhr treffen wir uns um zum Auswärtsspiel in Bremerhaven (Spielbeginn 10 Uhr) zu fahren. Gähn - das ist absolut nicht meine Zeit. Ich kann um diese Uhrzeit weder Kaffee trinken noch frühstücken - auch die Dusche hilft nicht wirklich. Dennoch: Pünktlich um 6 Uhr sind alle in Stellingen, verteilen sich auf die Autos und ab geht's. Natürlich sind um diese Uhrzeit die Autobahnen frei und wir kommen pünktlich um 8 Uhr an. 
Die Taschen werden schnell in die Kabinen verfrachtet (das Türschild irritiert uns ein wenig - aber irgendwie zeigt es ja auch, dass der Hallen-Hausmeister auch noch nicht wach ist ;) - 
Prominente, professionelle Vormieter - die ihr Spiel allerdings n.P. verloren haben - ob das ein Zeichen ist? 
 und dann geht es schnell zur naheliegenden Tankstelle um einen Kaffee zu holen. Zurück in der Halle stellen wir fest, dass in der Zwischenzeit jemand unsere Kabine abgeschlossen hat. An sich nicht weiter tragisch - wenn denn der Schlüssel auffindbar wäre. Aber auch dieses Problemchen lässt sich innerhalb von 10 Minuten lösen und wir kommen wieder an unser Equipment und haben sogar einen Kabinenschlüssel. Geht doch!

In der Zwischenzeit sind auch die BeachGirls angekommen und die Vorbereitung auf das Spiel kann beginnen. Laufschuhe an und los. Vor die Tür müssen wir nicht, in der komfortablen Halle kann man im Umlauf der Tribünen seine Runden drehen - und genau das tun wir auch. In der Halle ist es warm und stickig - laufen, dehnen, stretchen und ab zum Umziehen in die nicht minder warme Kabine.

Das Warm up auf dem Eis läuft gut - bis zum letzten Schuss, der mit einer nicht optimal gepolsterten Stelle des Brustpanzers an der Schulter gestoppt wird. Auuuuu.... Zum Glück hat der Sanitäter (ohne den man im Eishockey bei Spielen nicht einmal zum Aufwärmen auf das Eis darf) schon Eisbeutel vorbereitet, so dass die Prellung vor Spielbeginn noch ein wenig gekühlt werden kann. 
Frauen-Power in Bremerhaven!
Das Spiel beginnt und ehe wir uns versehen, liegt die Scheibe in unserem Tor und wir liegen 0-1 zurück. 22 Sekunden sind gespielt. Na, das geht ja gut los... :-/
Doch so leicht lassen wir uns nicht verunsichern - was ist schon ein Gegentor? Nix - jedenfalls im Eishockey. Es entwickelt sich ein munteres Spielchen, bei dem wir allerdings zu häufig in der Zuschauerrolle sind. Die Pässe kommen nicht präzise, zu oft werden wir überlaufen und das Überzahlspiel klappt trotz 2 Strafen gegen unseren Gegner nicht. Mit dem 0-1-Rückstand gehr es in die 1. Pause.

In den zweiten Spielabschnitt starten wir eigentlich ganz gut - bis die Schiedsrichter anfangen, Strafen zu verteilen. In der 24. Minute 2 Minuten gegen Anni, in der 27. Minute geht Poeppel auf die Bank, in der 38. Minute Johanna und Spiessie geht dann in der 39. gleich hinterher. Immerhin gibt es aber in diesem Drittel auch gegen die Heimmannschaft eine Strafe. Mein persönliches Highlight der Schiedsrichter-Kunst zeigt sich übrigens, als einer Spielerin der Stock bricht und diese mit dem zerbrochenen Schläger in der Hand zu eigenen Bank fährt, um zu wechseln. Proteste von allen Seiten werden von den Schiedsrichtern mit der sinngemäßen Aussage "ich entscheide, wann ich pfeife und ich erachte das Verhalten nicht als unkorrekt" abgetan. Okayyyy, kann man so machen - schade nur, dass die Regeln ganz eindeutig vorsehen, dass ein Spieler seinen zerbrochenen Stock SOFORT und UNVERZÜGLICH auf dem Eis fallen lassen muss. Das Spiel muss dann entweder ohne Stock fortgesetzt werden oder der Spieler (natürlich auch ohne Stock) fährt direkt zum wechseln. Alles andere wird ganz klar mit einer 2-Minuten-Strafe geahndet - da lässt das Regelbuch nun wahrlich kein Spielraum für die SR. Aber gut - is halt ne Tatsachenentscheidung! 
In der 40. Minute kann Svea dennoch unser erstes Tor in diesem Spiel machen und erzielt so den umjubelt-verdienten Ausgleich zum 1-1. Doch die Freude währt nicht lange. Bremerhaven setzt sich in Überzahl in unserem Drittel fest. Unsere Verteidiger schaffen es aber trotzdem mit einiger Mühe, die  Scheibe aus dem Drittel zu schießen - so denken wir jedenfalls für den Bruchteil einer Sekunde. Der Schiedsrichter hebt dem Arm, zeigt Abseits an, überlegt es sich aber nach einer Sekunde anders und lässt den wieder Arm fallen und das Spiel weiterlaufen. So ist das angezeigte Abseits wieder aufgehoben. *hmpf* Regelkonform geht anders - aber protestieren lohnt nicht, diese Erfahrung haben wir ja schon machen müssen. Kurze Zeit später fällt das 2-1 für Bremerhaven - und mit diesem Rückstand geht es in die 2. Pause.
Im letzten Drittel müssen wir gut 5 Minuten warten, bis Antje einen Pass von Fenja und Bubi aufnehmen und in aller Seelenruhe auf das gegnerische Tor zulaufen kann. Ganz ruhig kann sie sich die Torfrau ausgucken und setzt den Puck dann rechts an die Innenseite des Pfostens! PERFEKT & SEHR SEHR GEIL! Ausgleich! Jawollja! 
Trotz weiterer Strafen gegen uns und auch gegen Bremerhaven fällt kein weiteres Tor. 2-2 nach regulärer Spielzeit - das Penaltyschießen muss über den Zusatzpunkt entscheiden. Wie ich es liebe...
Drei Spielerinnen pro Mannschaft laufen an und während meine Mädels keinen Penalty verwandeln, passt der 3. Penalty von Bremerhaven genau in den Winkel.
Der Zusatzpunkt bleibt damit in Bremerhaven und wir nehmen einen Punkt mit nach Hause. Das hätte auch anders rum gehen können - ist halt ärgerlich, ist eben Glückssache. Ab unter die Dusche und schnell nach Hause - nächste Woche geht es schon weiter mit dem nächsten Spiel. Sonntag um 18.45 Uhr spielen wir in Salzgitter. Mal gucken, was da so passiert.


Und hier noch der Spielbericht, der eindeutig aus Bremerhavener Sicht geschrieben ist ;-)
www.frauen-eishockey.de

Dienstag, 7. Oktober 2014

05.10.14 - Gameday! Auf in die neue Saison!



 Hurraaaaaa... das Ende der Sommerpause naht! Und ehrlich: So super-sonnig-mega-schön der Sommer auch war - die Pause war lang und weilig...




Aber nun gibt es endlich wieder das gewohnte Bild und die ToDoListe sieht entsprechend ansprechend aus:



Gegner im ersten Heimspiel waren die Dark Wings aus Salzgitter - gegen die Mädels hatten wir in der letzten Saison 2 x gewonnen und 2 x verloren. Das letzte Aufeinandertreffen brachte uns einen 1-0-Erfolg und den Pokalsieg. -> Schön war's! :o)

Doch neue Saison - neues Glück - und *hurra* neue Klamotten. Der September hielt leider für uns nur 3 Trainingszeiten bereit und die Vorbereitung auf das erste Spiel war daher eher mäßig. Ich hatte in der Zeit viel mit der neuen 2nd-Hand-Ausrüstung zu kämpfen. Fang- und Stockhand sind super, die Hose passt, aber mit den neu-gebrauchten Schlittschuhen kam ich in Verbindung mit den ebenfalls neu-gebrauchten Schienen überhaupt nicht zurecht. Die Schienen sind ein ganzes Stück länger und ich hätte echt nicht gedacht, dass das so ein Unterschied ist. Im Zusammenspiel mit den Schlittschuhen kam ich mir immer vor, als stünde ich zum allerersten Mal überhaupt auf dem Eis. Ein schreckliches Gefühl, doch zum Glück gab es eine gute Lösung für das Problem: Die neuen Schienen in Kombination mit den alten Schlittschuhen machen es erträglich. Und die neuen Skates werden dann im Laufe der Saison im Training eingelaufen.

In Stellingen, unserer Hamburger Heimspielstätte, waren wir noch gar nicht auf dem Eis und durch das wunderbare, sonnig warme Wetter stand zu befürchten, dass es auf der halboffenen Eisfläche wieder einmal sehr neblig werden könnte. Doch diese Befürchtung stellte sich glücklicherweise als unbegründet heraus, sowohl Spielerinnen als auch Zuschauer hatten beste Sicht auf das Spielgeschehen. 

Fleißige Hände hatten übrigens Sommerpause genutzt und die Kabinen etc. verschönert - eine (wie ich finde) gelungene Aktion: 










Die Aufstellungstafel darf natürlich nicht fehlen...

Die Tribüne ist gut gefüllt, die Stimmung gut und das Spiel konnte beginnen. Dafür, dass wir mit der SG noch gar nicht zusammen auf dem Eis gestanden hatten, liess sich die Partie echt gut an. Es wurde viel Druck auf das gegnerische Tor ausgeübt - auch wenn im ersten Drittel kein Tor erzielt werden konnte und es mit einem torlosen 0-0 in die erste Pause ging. 

2. Drittel - weiter ging es. In der 26. Minute schlug die Scheibe endlich im Tor der Gegner ein: Sassi stand goldrichtig, nutzte die Vorlagen von Spiessi und Brini und wir führten 1-0. Jubel! Knapp 5 Minuten später knippste Antje das 2-0 (Vorlagen Fenja und Berit!) - Tor in Unterzahl! Juhu! Das sah doch schon mal ganz gut aus. 
Doch zu früh sollte man sich dann doch nicht freuen: Mit einem Doppelschlag in der 35. bzw. 36. Minuten glich Salzgitter aus. Beim 2-1 passte der Schuss genau in die lange Ecke über die Stockhand und beim 2-2 stocherte Salzgitter die Scheibe irgendwie über die Linie. Mindestens 5 Leute um mich rum - und dazu noch ein Stockcheck in den Rücken. Meine Gegnerin sagte auf meine "freudliche Frage" hin, man hätte sie geschubst, sie wäre gestolpert und konnte sich nur auf meinem Rücken abstützen. Ja neeeee... is klar! Doppel-Hmpf und Autschn! Dennoch bekamen wir das Spiel wieder in den Griff - auch wenn es nach dem Drittel 2-2 stand. 

Im letzten Drittel waren noch keine 2 Minuten gespielt als Berit ihren ersten Saisontreffer erzielte - die Führung zum 3-2! Und weiter ging der Druck auf das Tor der Gäste. In der 50. Minute mussten gleich 2 Spielerinnen aus SZ auf die Strafbank. Urda nutzte die doppelte Überzahl aus und schoss uns mit 4-2 in Front. Salzgitter spielte zwar noch munter mit - aber der Drops war gelutscht. Wir gewannen mit 4-2, holten uns die ersten Punkte und waren nach Spielende *tadaaaaah* Tabellenfüher. 

Nächsten Samstag können wir gleich weiterspielen. Um 10 Uhr fällt in Bremerhaven der Puck zum zweiten Saisonspiel - am liebsten würden wir natürlich da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Ob das klappt? Nun... wir werden sehen!


Und so berichtet HL-Sports über das Spiel: