Mittwoch, 4. Februar 2026

02.02.2026 - Bye Herning! Bye Handball EM 2026 - Take me home, country roads!

Der letzte Tag in Stauning war am Montag also angebrochen und für uns war es jetzt höchste Zeit, Taschen zu packen, Autos zu beladen und die Heimfahrt anzutreten. 

Hinter uns lag eine wunderbare Zeit mit tollen Menschen, gutem Essen, leckeren Getränken und genügend Freiraum, um auch mal durchzuatmen und abzuschalten. Dazu kam noch das überragend gute Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der EM als Kirsche auf der Torte. Abgesehen von einem *räusper* ganz leichten Bewegungsdefizit war es ein absolut gelungener Urlaub - eigentlich war alles genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten. 

Einziges Minuspünktchen waren die zahlreichen Mängel an unserem Ferienhaus, die wir aber mit Humor und Sarkasmus genommen hatten. In einem Film wäre als Running-Gag wahrscheinlich immer mal jemand mit einer losen Türklinke in der Hand durchs Bild gelaufen, wäre mit einem Stuhl spektakulär zusammen gebrochen oder hätte sich in einem Anfall von Putzwut verzweifelt die Haare gerauft. Doch natürlich werden wir hier die vermietende Firma des Hauses nochmal entsprechend anschreiben, unsere Kritik äußern und eine Entschädigung fordern. Kampflos geben wir da nicht auf, zumal insbesondere Meike nahezu täglich Mails mit dem DanCenter gewechselt hat. Der Kundenservice vor Ort machte hier leider keine besonders gute Figur. 

Beim Packen der Autos am Morgen fegte schon auf jeden Fall wieder der eisige Wind über das Gelände, den wir schon aus den letzten Tagen kannten. Hatte ich die erste Tasche noch locker im Hoodie zum Auto getragen, so zog ich für die nächsten Gepäckstücke doch lieber die dicke Winterjacke an, band einen Schal um und setzte eine Mütze auf. Und während ich schleppte, stellte ich mir (wieder einmal) die Frage, was wir eigentlich alles eingepackt hatten und warum wir so wenig von dem mitgebrachten Kram verbraucht / genutzt hatten - Aber das scheint eine Frage zu sein, die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht. Ich habe ja auch immer 3 Shirts und mindestens 2 Hosen + 4 Paar Socken in meiner Sporttasche - aber das tut hier nichts zu Sache und ist eine ganz andere Geschichte, die vielleicht auch irgendwann mal erzählt oder niedergeschrieben wird. Ach, wer weiß das schon. 😅 Aber zurück zum Thema und zurück ins Haus, denn um schnell aus dem Wind zu kommen, waren wir auf jeden Fall beim Beladen sehr flott unterwegs. 

Nach einem gemeinsamen Reste-Frühstück wurden dann die restlichen Reste auch noch aufgerteilt, so dass wir das Haus pünktlich & besenrein verlassen und aus bei bestem Reisewetter auf de/n Weg in Richtung Heimat machten. Die Sonne schien (Ach, ja, schön! Aber es wäre ja auch nett gewesen, hätte sie sich doch in den letzten Tagen auch mal blicken lassen) und so brach ein Auto nach dem anderen auf. 

Die (meiner Meinung nach) schönsten Abschiedsworte fand Jensemann, als er bei der abschließenden Gruppenumarmung sagte: 
"Ihr habt aus einem Aufenthalt in einem 
Zwei-Sterne-Haus einen Fünf-Sterne-Urlaub gemacht" 
😊 *Hach* 😊
 
 Dem ist eigentlich nichts hinzufügen - ausser: 
Liebe Reisegruppe Fischerhemd - mit Euch jederzeit sehr gern wieder! 😊
 
Wir mussten vor der Grenze noch tanken und verließen auf gut Glück die Schnellstraße, fanden neben einer Tankstelle in der Nähe sogar noch einen Supermarkt. Perfekt - dann würde es für die Kollegen am ersten nach Urlaubsende also doch eine Runde HotDogs geben. 😉

Die weitere Rückfahrt war unspektakulär, sonnig, staufrei und entspannt, also genau so, wie man es gerne hat. Wir cruisten quasi gen Heimat. Als Soundtrack hätte hier "Take me home - Country Roads" perfekt gepasst, aber die Playlist war anderer Meinung. Auch nicht schlimm, denn auch der "Gute Laune-Song" wurde zur Abwechslung mal nicht gespielt. 

Mit beliebiger musikalischer Untermalung kamen wir um kurz nach zwei wieder zu Hause an. Ich hatte den Kilometerzähler seit der Abfahrt am 21.01.2026 nicht zurückgesetzt und musste schon etwas schmunzeln, als ich die Anzeige der Gesamtfahrzeit zu Hause sah: 

Aus der Kategorie: 
Nee, das kannste Dir so wirklich nicht ausdenken. 😅
 
Zu Hause wurde dann natürlich erstmal Unmengen von Kram in die Wohnung geschleppt, die Waschmaschine bekam die ersten Arbeitsaufträge und wir freuten uns über unser neu-gestaltetes Badezimmer -  ein Projekt, das wir zu Hause während unserer Abwesenheit noch hatten laufen lassen und das dank guter Vorarbeit und toller Handwerker auch reibungslos geklappt hatte. 
 
In diesem Sinne: Ende gut - alles gut!  
 


 
 
 

 

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