Da die Siegesfeier nach dem ersten erfolgreichen Spieltag etwas alkoholhaltiger ausgefallen war als geplant, verschob sich das Frühstück an diesem Tag etwas nach hinten und in das Haus im Stauning Vej kehrte erst spät Leben ein. Dieser Sachverhalt änderte jedoch nichts daran, dass die Stimmung weiterhin gut war.
Während des Frühstücks berichtete Meike dann, dass die Ferienhausvermietung auf ihre Mail mit den deutlichen Reklamationen zum Zustand des Hauses, die sie am vergangenen Tag geschrieben hatte, reagiert hätte. Diese Mail beinhaltete sage und schreibe 35 Fotos, die den miesen Zustand des Hauses dokumentierten - und das war nur ein "Best of the Worst". Von dicken Staubschichten auf Lampen + Schränken über auseinanderfallende Stühle, nicht-funktionierende Warmwasserversorgungen in Bädern, heizende Heizkörper, die nicht heizen sollten, lose Türklinken, fürchterlich-staubige Abluftschächte in den Bädern, fehlende Basis-Ausstattung in der Küche + bei den Reinigungsmitteln (Besen, Handfeger, Schaufel, Schrubber) und und und ... die Vermietfirma kommunizierte mit ihr, zeigte Bedauern und versprach, zeitnah Abhilfe zu schaffen.
Gegen Mittag kam dann bereits ein Techniker, der bei seinen Versuchen, die Heizungen und die Warmwasserthematik in den Griff zu bekommen, immerhin erste kleine Teilerfolge erzielen konnte. Am desolaten, abgerockten Zustand des Hauses änderte dies zwar nichts, aber immerhin hatten wir jetzt u.a. schon einmal in allen Bädern warmes Wasser zum Duschen und eine vorübergehend befestigte Türklinke an einer häufig genutzten Durchgangstür.
Apropos Bäder & Duschen: hier im Haus gibt es insgesamt 4 Bäder - quer durch die Gebäude verteilt. 1 Bad ist im 1. Stock, 2 sind im Erdgeschoss (sehr sinnvoll, da die Schlafzimmer im 1. Stock sind) und das letzte Bad ist im Poolhaus zu finden, für das man das Haupthaus verlassen und über den Hof gehen muss. Das (diplomatisch ausgedrückt) extravaganteste Bad wurde hier bereits spöttisch "grüne Grotte" oder "grüne Hölle" getauft. Wer sich das Bild anschaut, weiß, wie dieser Name entstanden ist. 😱
Irgendwann kehrten dann alle zu den Fahrzeugen zurück und wir steuerten den nächstgelegenen Supermarkt an, um die Vorräte aufzustocken und für das Abendessen einzukaufen. Erste Station dort: die Obst und Gemüseabteilung - gut klimatisiert und runtergekühlt. Mit anderen Worten: es war dort nur gefühlt nur "einen Mü" wärmer als draußen, lediglich der Wind fehlte hier. 😅
Weiter ging es ins unsere Unterkunft, wo jeder erstmal seiner Wege ging und ein wenig vor sich hintrödelte. Muss ja auch mal sein. Abends trafen wir uns dann zum Essen und saßen bei einer leckeren "Oldenburger Kartoffelsuppe" zusammen, ehe wir erfreut feststellten, dass Sky auch in Dänemark funktioniert und wir später das Stadtderby ⚽️ gucken konnten. Dann schmetterten wir noch mit viel Enthusiasmus ein Geburtstagsständchen für meine Mama, das wir ihr als Video per WhatApp nach Deutschland schickten. Anschließend widmeten wir uns dem Fußballspiel und tja... was soll ich sagen: Handball ist und bleibt doch geiler. 😎😉😅
Danach trafen wir uns mit einigen Menschen zum Spielen und aus der großen Kollektion der mitgebrachten Spiele fiel die Wahl auf "Stadt, Land, Tod", ein Spiel bei dem angelehnt an "Stadt, Land, Fluß" unter anderen Mordwaffen, Fluchtfahrzeuge und Todesursachen definiert werden müssen. Und ja,: 'Reizwäsche' ist eine Mordwaffe und 'Arm ab' eine Todesursache, ein 'Zeppelin' ein Fluchtfahrzeug und eine 'Olivenölfarm' kann auch durchaus ein Tatort sein - alles eine Frage der Phantasie.
Danach hieß es für die meisten dann 'ab in die Koje', denn am nächsten Tag wartete in der Jyske Bank Boxen ja wieder ein voller Spieltag mit 3 spannenden Partien auf uns.
Wie die nächsten Tage laufen? Keine Ahnung, ich bin gespannt und voller Vorfreude. Ich werde berichten.











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